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Wie die Superreichen Amerika sich selbst überlassen

Bisher haben die Reichen und Superreichen die Mittelschicht und die Arbeiter als Beschäftigte und als Konsumenten gebraucht.

Im Zeitalter der Globalisierung wird jedoch beliebig viel Fertigungskapazität in Schwellenländer verlegt, wo nicht nur willige Billiglöhner zu zehntausenden Schlange stehen, um wie bei Foxconn zu schuften, sondern auch, um immer mehr der westlichen Produkte kaufen zu können.

Die Produktion wird nun also dort organisiert, wo das zu lächerlichen Löhnen möglich ist.

Trotzdem sind die Reichen aus dem sogenannten „Westen“ dort gern gesehen, haben Fahrer mit Dienstwagen, Hausmädchen und lokale Freundinnen, und sind nicht nur auf Empfängen und in der Provinz die großen Zampanos.

Der Reichtum der oberen ein Prozent hat zudem Ausmaße erreicht, die eine komplette Unabhängigkeit der öffentlichen Infrastruktur erlauben:

Öffentliche Schulen? Um Gottes Willen, nein! Meine Kinder besuchen private Bildungseinrichtungen.

Städtische oder andere Krankenhäuser? Ach iwo! Die Forbes 500 haben eigene Intensivstationen und statt sich die Luxuskarossen auf alternden Straßen…

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