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Das soll Feinkost sein

Bei diesem Produkt soll es sich um einen Brotaufstrich handeln. Wenn man sich allerdings die Liste der Inhaltsstoffe durchliest, kommt man nicht mehr wirklich auf die Idee, dieses Zeug auf ´s Brot zu schmieren.

Es beginnt mit Etikettenschwindel: Zunächst ist da von „Alaska-Seelachs“ die Rede.

Alaska ist bekannt und existent. Was allerdings nicht existiert, ist ein Säugetier oder ein Fisch mit Namen Seelachs.

Sogenannter „Seelachs“ ist ein kalt geräuchertes Fischprodukt aus Köhler (Handelsname „Seelachs“) oder pazifischen Pollack (Handelsname „Alaska-Seelachs“), das durch Färbung ein an Lachs erinnerndes Aussehen hat.

Zur Herstellung dieses Zeugs werden die Fische zunächst entgrätet und mit Salz gebeizt.

Anschließend in dünne Scheiben geschnitten, mit Gelborange S und Cochenillerot A rotorange gefärbt, kalt geräuchert oder lediglich mit künstlichen Raucharoma versehen.

Mit Lachs hat das also absolut gar nichts zu tun. Aus diesem Grunde handelt es sich bei allen Produkten, die den Namen „Seelachs“ enthalten, um schlichten Etikettenschwindel.

Solche…

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