Verschwiegene Geschichte

Mitte der 30er Jahre, begann die Auslieferung einer neuen Maschinenkanone an die deutsche Luftwaffe – die 20 mm Kanone MG FF, auf der Basis der Schweitzer Oerlikon FF. Es war ein bedeutender Schritt nach vorne in der Effektivität der Bewaffnung von Flugzeugen im Vergleich zu den Maschinengewehren mit Gewehrkaliber, da die größeren Geschosse eine hochexplosive Ladung tragen konnten, die den Schaden signifikant erhöhte. Normale Hochexplosivgeschosse erzielen ihre Wirkung beim Aufschlag, wobei der Mantel der die Ladung umhüllt gesprengt wird und tödliche Splitter das Ziel durchdringen. Diese Splitter waren für frühe Flugzeuge aus Holz und Stoff tödlich, doch gegen modernere Flugzeuge aus Metall zeigten sie deutlich weniger Wirkung. Das technische Amt des Reichsluftfahrtministeriums unterzog die verfügbaren 20 mm Geschosse einer eingehenden Prüfung bezüglich ihrer Zerstörungskraft, und die Resultate waren wenig zufriedenstellend – normale Hochexplosivgeschosse zeigten sich als ineffektiv da die Splitter zwar die äußere Metallschicht zu durchdringen vermochten, aber eine zu…

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