Verschwiegene Geschichte

Nach 50 Jahren aus dem Dornröschenschlaf erweckt.

In den späten neunziger Jahren kam wie aus dem Nichts eine neuartige Rotortechnologie für Hochgeschwindigkeitspropeller auf. Diese Entwicklung von Pfeilflügelblatt-Propellern erlaubt
bei verringertem Treibstoffverbrach höhere Geschwindigkeiten und eine große Nutzlast-/Reichweitenleistungserhöhung im Vergleich zu Standardpropellern.
Bei diesen Luftschrauben mit pfeilförmig gekrümmten Blattachsen handelte es sich um keinen neuen Technologiesprung, sondern es wurde hier nachweisbar eine Entwicklung
wiederaufgenommen, die bereits 1942 in Deutschland erdacht wurde.
Erste Sichelpropeller wurden vor Kriegsende bereits an Messerschmidt Bf-109 getestet und weitere Standversuche an noch größeren Luftschrauben und gepfeilten Blättern durchgeführt. (1)
Folgerichtig wiesen auf die letzten noch 1945 dem RLM vorgelegten Zerstörerprojekte der Firma Dornier bereits Sichelpropeller auf. Man hoffte, durch dieses Höchmaß an
aeordynamischer Güte mit einem Kolbentriebwerk eine Höchstgeschwindigkeit von über 900Km/h zu erreichen. Daß diese Geschwindigkeiten, die bereits im Bereich der damaligen Düsenjäger lagen, mit gepfeilten Propellern durchaus erreichbar waren, wurde durch genauste Rechnungen und Messungen…

Ursprünglichen Post anzeigen 140 weitere Wörter