Morbus ignorantia - Krankheit Unwissen

„Augen, … die in die Ferne schauen, als sähen sie in das Wesen der Dinge selbst“ –

Bild: pinterest

…das sind Worte, wie wir sie bei Malwida von Meysenbug lesen, die ihr ganzes deutsches Wesen und damit ihre lichte Gottnähe beispielhaft kennzeichnen.

Malwida von Meysenbug lebte den deutschen Idealismus in Reinkultur.

Sie verließ ihr privilegiertes Leben als Sproß einer Adelsfamilie und widmete sich selbstlos sozialer Gerechtigkeit.

Dabei arbeitete sie sich auch – geistig völlig eigenständig – aus der Fremdlehre des Christentums heraus und atmete Freiheit im Denken und Handeln.

Der Preis war Verlust der Geborgenheit in der konservativ-erstarrten und freimaurerisch beeinflußten Familie sowie politische Verfolgung und ein Leben im Exil.

Diesen Preis zu zahlen war sie bereit für die Erfüllung ihrer göttlichen Wünsche zum Guten, Wahren und Schönen.

Ganz anders spricht uns Harold Wallace Rosenthal an, der das Wesen seines jüdischen Volkes 1976 in einem Interview kennzeichnet mit den Worten:

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